Die Presseinformation der ALK führt bezüglich der Standortwahl in die Irre. Es wird der Eindruck erweckt, die CDU sehe die Hubert-Faßbender-Anlage als einzige Standortmöglichkeit für das Beachvolleyballfeld. „Dabei handelt es sich lediglich um ein Beispiel, die Liste an möglichen Standorten ist noch nicht abgeschlossen“, erinnert Stadtverordneter Daniel Georgi. Die ALK hingegen möchte ohne weitere Prüfungen den Bau im Freibad forcieren, das lehnt die JU ab.
Beachvolleyball spielen soll nicht an Freibadöffnungszeiten gebunden sein
„Viele von uns nutzen regelmäßig Beachvolleyballplätze anderer Städte, da dieses Angebot in unserer Stadt fehlt.“, so Georgi. Die Wahl des Standortes ist für die Königsteiner CDU von großer Relevanz, das Angebot soll bestmöglich von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Betrachtet man die Öffnungszeiten des Freibades wird deutlich, dass dieser Standort ungeeignet für ein solches Feld ist. „Im Sommer ist es heiß und lange hell, da trifft man sich vor allem am Abend zum gemeinsamen Spiel.“, so Helen Dawson, Vorsitzende der Jungen Union. Außerdem sei spätestens nach dem diesjährigen Frühjahr klar, dass auch weit vor dem Freibadsaisonstart im Mai jeden Jahres oder auch im Oktober das Wetter schön genug für eine Runde Beachvolleyball sein kann.
Die Wahl der Bekleidung ist weiterhin absolut kein Argument für eine Standortentscheidung. Beachvolleyballspieler wissen, dass der Sport nicht in Bikini und Badehose betrieben wird, da diese verrutscht und scheuert, sondern in Sportbekleidung. So kann die Argumentation gegen „Nackte Leute im Kurpark“, die die ALK verwendet nicht nachvollzogen werden.
Ein Beachvolleyballfeld in der Nähe eines Schwimmbeckens könnte auf den ersten Blick ein Pluspunkt sein, jedoch wissen kundige Freibadgänger, dass Bademeister Achim es nicht tolerieren würde, in Sand getunkte junge Menschen in das Becken springen zu lassen. Die Dusche wäre der erste Anlaufpunkt, eine Investition, die auch am Beachvolleyballfeld denkbar wäre.
Wahlprogramm wird großen Schwerpunkt auf Sport legen
Die Junge Union weiß wie wichtig Bewegung und Sport sind. Das Kommunalwahlprogramm der Nachwuchspolitikerinnen und Politiker wird einen großen Schwerpunkt auf diesen Themenkomplex legen. Sportangebote sollen kostengünstig und für alle erreichbar sein. Stadtteile oder aber auch die Hubert-Faßbender-Anlage können demnach einen geeigneten Standort für das geplante Beachvolleyballfeld darstellen. Dies muss geprüft und durchdacht werden.

Pressemitteilung Beachvolleyballfeld Oktober 2020

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